
Tipp des Tages
Ubuntu-Varianten - gleiche Basis, verschiedene Optik
Eine der heißesten Linux-Distributionen für Linux-Einsteiger ist Ubuntu. Einziges Problem für den schnellen Einstieg: es gibt verschiedene Ubuntu-Varianten. Hier ein schneller Überblick:
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Ubuntu-Variante
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Tipp
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http://www.ubuntu.com
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Ubuntu ist die typischste Ubuntu-Version. Als grafische Bedienungsoberfläche kommt ein Ding namens "Gnome" zum Einsatz. Gnome ist recht schlicht, dafür sehr funktionell, schnell und leicht verständlich. Das Gnome-Ubuntu ist ein zwei Varianten erhältlich: Desktop Edition und Server Edition. Die Server Edition verzichtet auf Schnickschnack, dient lediglich dazu einen robusten und sicheren Linux-Server für Netzwerke aufzubauen - für den Heimgebrauch also nicht extem interessant. Der ideale Einstieg ist somit die Desktop Edition, die dank Gnome-Bedienungsoberfläche auch auf sehr alten Rechnern passabel flott läuft.
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http://www.kubuntu.com
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Kubuntu verwendet statt der grafischen Oberfläche "Gnome" die Oberfläche "KDE". KDE ist grafisch schöner, errinnert mehr an Microsoft Windows, ist dafür aber etwas lahmer als Gnome. Wer einen aktuellen Rechner hat und Wert auf eine hübsche grafische Oberfläche legt, startet also am besten gleich mit der Kubuntu-Variante.
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http://www.edubuntu.org
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Edubuntu verwendet wie Ubuntu Gnome als grafische Oberfläche. Hauptunterschied zu den anderen Ubuntu-Versionen: Edubuntu kommt mit einer Softwareausstattung die insbesondere für den schulischen Bereich interessant ist. Darunter auch "Lern-Software", die Kindern den Umgang mit PCs nahe bringen soll. Wer den Linux-PCs für die Famile basteln will, sollte einen Blich auf Edubuntu werfen - ansonsten uninteressant.
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http://www.xubuntu.org
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Es ist nur ein uralter Sperrmüllrechner vorhanden, der auf dem letzten Loch pfeift? Dann ist eventuell Xubuntu die Rettung. Diese Ubuntu-Variante verwendet die grafische Bedienungsoberfläche "Xfce", die besonders wenige Leistungsansprüche stellt. Auch Grafikpuristen die null Wert auf Optik legen, können natürich zu Xubuntu greifen.
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LTS-Versionen
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Ubuntu wird rasant weiterentwickelt, es gibt im Schnitt jedes halbe Jahr eine neue Version - zeitgleich erscheinen auch stets die Ubuntu-Varianten mit anderem Desktop als Gnome (Kubuntu und Co). Eine Besonderheit sind die sogenannten LTS-Versionen. LTS steht für (Long Term Support), also "langfristiger Support. Für diese Versionen wird garantiert, dass sie über viele Jahre hinweg frischgehalten und unterstützt werden. Für Spielfreudige, die jeweils das modernste Ubuntu haben wollen, sind diese LTS-Versionen natürlich nichts. Für Unternehmen die Wert auf maximale Stabilität legen oder mit Ubuntu einen Server/Webserver fahren wollen, sind die LTS-Versionen indessen die beste Wahl. Auch im Heimgebrauch gilt: wenn Du einen Rechner als Server/Internetserver abkommandieren willst, spricht nichts gegen so eine LTS-Version.
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Lass Dich bei Ubuntu auf keinen Fall verwirren. Alle Versionen haben die quasi identische Linux-Basis, unterscheiden sich nur bei der grafischen Bedienungsoberfläche und der Softwareausstattung. Dabei gilt: bei jedem Ubuntu geht alles, man kann problemlos nach Belieben "aufrüsten". Wer mag startet beispielsweise erst mal mit Ubuntu/Gnome. Anschließend wird KDE dazu installiert und man hat beides - Ubuntu und Kubuntu. Beim Start kann dann gewählt werden, ob Gnome oder KDE zum Einsatz kommt. Wie das genau geht wird im entsprechenden Beitrag dieses Buchs beschrieben.
HINWEIS: Alle Ubuntu-Versionen kommen prinzipiell auf CD, können zum Ausprobieren.direkt live gebootet und bei Bedarf auf Festplatte installiert wird. Seit einiger Zeit ist auch eine Ubuntu-DVD verfügbar. Wer eine schnelle Internet-Leitung hat, kann natürlich auch die DVD saugen, auf der mehr Software gleich mit drauf ist. Generell reicht es allerdings dicke mit einer CD zu starten. Die hat bereits eine erschlagende Softwarevielfalt und alles Weitere kann jederzeit simpel über das Internet nachinstalliert werden.